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HASSANAL BOLKIAH

-Genau genommen: Haji Hassanal Bolkiah Mu'izzaddin Waddaulah ibni Al-Marhum Sultan Haji Omar Ali Saifuddien Sa'adul Khairi Waddien.-

"Hassanal Bolkiah, der Sultan von Brunei, ist einer der reichsten der Welt und versäumt es nicht, mit seinem Geld anzugeben. Ein Blick auf sein Leben voller Luxus und Kontroversen. Der Sultan ist Premierminister und Minister (für Verteidigung und Finanzen) von Brunei."


der Sultan

Hassanal Bolkiah regiert dort in absoluter Monarchie ohne politische Parteien, de facto als Diktator. Einer, der seiner Bevölkerung wenig bis gar keine persönliche Freiheit lässt, aber gleichzeitig 7.000 Luxusautos zur Schau stellt.
Seit 1967 ist Bolkiah Staatsoberhaupt des südostasiatischen Sultanats, in den 1980er Jahren durfte er sich aber auch als reichster Mann der Welt bezeichnen. Allerdings musste er seinen Platz in den 1990er Jahren bald an Microsoft-Chef Bill Gates abgeben. Vor zehn Jahren lag sein Vermögen laut dem Finanzmagazin Forbes bei über 17 Milliarden Euro, heute ist sein Vermögen schwieriger zu beziffern, aber es ist ohne Zweifel immer noch astronomisch hoch.

Bolkiah ist nicht nur ein wohlhabender Sultan, er ist auch einer der am längsten regierenden Staatsoberhäupter – nur die britische Königin geht ihm voraus. Als der Sultan letztes Jahr sein fünfzigjähriges Regierungsjubiläum feierte, war viel Pomp und Umstand im Spiel. Auch wenn dies keine Überraschung sein sollte, besitzt der Mann eines der größten Wohnhäuser der Welt: Istana Nurul Iman. Ein Palast mit fast 1.800 Zimmern, davon 257 Badezimmer. Es gibt auch 5 Swimmingpools, eine Moschee und einen Bankettsaal, der locker 5.000 Gäste aufnehmen kann. Die ideale Location für eine rauschende Party.


Prozession durch die Straßen

Das Schloss hat auch eine Garage, die einer Tiefgarage Konkurrenz macht: Sie bietet Platz für mehr als 100 Autos, obwohl er etwa 7.000 besitzt. Seine private Sammlung umfasst: 350 Rolls-Royces, neun McLaren F1-Autos und eine einzigartige Version eines Ferrari 456 GT. Weil der Sultan auch oft durch den Luftraum reist, kamen zwei Helikopter, zwei Boeings, ein Airbus und sechs weitere Flugzeuge hinzu. Er selbst ist ein erfahrener Pilot, der Sultan flog selbst zum G20 (2018).

Ein Heuchler, ein Mörder, ein Menschenhändler: Kritiker sind nicht freundlich zu Sultan Bolkiah und haben ihm schon viel Vorwürfe gemacht. Er ist, gelinde gesagt, eine umstrittene Figur. Bolkiah gewährt den Bewohnern seines Sultanats – es sind etwa 440.000 – kaum persönliche Freiheiten. Alkohol ist verboten, es gibt keine Diskotheken und auch für Ausländer gibt es Beschränkungen. Der Sultan führt Brunei mit einer beispiellos strengen Hand. 2013 führte er beispielsweise als erster Führer die Scharia, das islamische Strafrecht, in Südostasien ein. Unter anderem wäre die Steinigung von Homosexuellen und ehebrecherischen Frauen plötzlich legal.

Zwei Jahre später, 2015, dachte Bolkiah, es gebe nichts Besseres, als Weihnachten zu verbieten: Einen Baum zu schmücken oder Lieder zu singen, kam nicht in Frage. Oder zumindest für Muslime. Christen durften weiterhin ihren Lieblingsfeiertag feiern, aber nur drinnen. Und bevor die Feierlichkeiten beginnen, müssen sie die Behörden informieren. Viele Bewohner äußerten ihre Unzufriedenheit mit den Vorgaben des Sultans und der Imame über soziale Medien: Sie posteten Bilder ihres Weihnachtsschmucks und ihrer Bäume unter dem Hashtag #MyTreedom.

Ironischerweise können der Sultan und seine Familie nicht selbst für solche "Verbrechen" belangt werden. Mehrere Prominente haben zuvor zum Boykott von Dorchester Hotels aufgerufen, der Luxuskette, die Bolkiah besitzt. Darunter der britische Schauspieler Stephen Fry und auch Richard Branson, CEO von Virgin.


Ein goldener Mercedes

Der Sultan und sein Bruder Prinz Jefri sind dafür bekannt, Frauen zu lieben. Mehrere Frauen haben bereits über die Eskapaden der Männer ausgesagt, sie selbst sollen als Sexsklaven behandelt worden sein. Die Geschichte besagt auch, dass die Brüder „Missionare“ entsenden, um die schönsten Frauen weltweit für ihren persönlichen Harem zu rekrutieren. Prinz Jefri wird sie zweifellos auf eine seiner Luxusyachten einladen, eine hieß Tits.

Bolkiah selbst heiratete dreimal, reichte dann zweimal die Scheidung ein und entzog seinen Ex-Frauen alle königlichen Titel. Er hat zwölf Kinder (fünf Söhne, sieben Töchter) und zehn Enkel. Es ist in der Familie völlig normal, dass Cousinen heiraten. Somit war der Sultan der Neffe von Pengiram Anak Saleha, seiner ersten Frau. Auch seine eigenen Eltern waren Cousins. Seine zweite Frau war nicht verwandt, Hajah Mariam arbeitete als Flugbegleiterin für Royal Brunei Airlines.


Einer der Pools im Palast

 

 

 

 

   Ben van Wijnen

 

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